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Endlich wieder frei sein

Ich lass dich los. Endlich. Es hat so lange gedauert. Zu lange. So lange, dass in mir etwas kaputt gegangen ist.

Gesagt habe ich es schon lange. Wirklich fühlen kann ich es erst jetzt. Und es fühlt sich scheiße an. Das schlimmste bist nicht du. Es sind nicht die Narben die du in mir hinterlassen hast. Nicht deine Worte die mich verletzt haben. Nicht deine Kälte als ich mich nach Wärme gesehnt habe. Auch nicht deine Abwesenheit als du direkt neben mir lagst. Nein. Am schlimmsten ist die Tatsache, dass ich mir selbst nicht treu geblieben bin. Ich habe mich verbogen. War nicht mehr ich selbst. Alles was ich schätzte war nichts mehr wert. Die kleinen Dinge die mein Leben heller machten konnte ich nicht mehr sehen. Überall warst nur du. Alles war von dir abhängig. Mein Glück warst du. Mein Lächeln kam nur durch dich. Nur wenn es dir gut ging konnte es mir auch gut gehen. Das dachte ich. Ich selbst war nichts mehr wert. Ich war kein eigenständiger Mensch. Selbst als du anfingst mich wie Dreck zu behandeln habe ich dich vergöttert. Alle Signale, die mein Körper mir sandte, habe ich ignoriert. Mein Herz hat geschrien. So sehr, dass es wehtat. Aber ich habe weiterhin nur für dich gelebt.

Du hast alles an mir kritisiert was mich ausmacht. Hast mir ins Gesicht gesagt, dass ich dir nichts wert bin. Ich habe gelitten. Ich hatte eine Panikattacke nach der anderen. Über Weihnachten hast du mich allein zuhause sitzen lassen. Wir haben alles geplant. Ich habe mich das erste mal seit langem auf das Fest gefreut. Dank dir wurde es zum schlimmsten Weihnachten das ich je hatte. Das beste daran war, dass ich arbeiten musste. Zumindest 9 Stunden am Tag in denen ich nicht damit konfrontiert wurde wie kaputt ich bin. Wie kaputt unsere Beziehung ist. Du hast mir sehr deutlich gezeigt wie du deine Prioritäten setzt. Zu erst kamst du, dann eine Weile nichts, dann deine Freunde, direkt danach der Alkohol, dann wieder eine große Lücke, dann kamst wieder du, und irgendwo da hinten kam ich. Das hat mir endlich die Augen geöffnet. Es war Weihnachten, ich habe gearbeitet, war krank, habe unsere Anbauwand alleine aufgebaut die wir uns erst bestellt haben. Du warst bei deinen Freunden und deiner Familie, warst jeden Abend feiern. Mich hast du für all dein Leid verantwortlich gemacht und es mir deutlich gezeigt. Mir war klar, ich will dich nicht mehr in meiner Wohnung, die wir zu unserer gemacht haben, ertragen müssen. Endlich habe ich einen Schlussstrich gezogen. Die Zeit danach war ein Kampf. Es tat weh. Du hast mich weiterhin mit Füßen getreten. Ich habe immer noch gelitten. Du hast meine Wohnung, meinen Hafen, komplett verwüstet. Ich war verloren. Verloren in meinen eigenen vier Wänden. Viel zu dicht habe ich dich an mich ran gelassen. Ich habe dir mein Nest überlassen. Alles war zerstört. Bis heute habe ich es nicht geschafft meine Wohnung wieder zu meinem Hafen zu machen. Das will ich jetzt ändern. Vornehmen tue ich es mir schon länger doch ein Teil hat noch gefehlt. Keine Ahnung was jetzt passiert ist aber nun ist der Zeitpunkt endlich da. Es ist schwer. Verarbeiten fällt immer schwer. Aber ich weiß, nur dadurch kann ich etwas verändern.

20.3.16 02:16
 


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